Licht und Lichter

Es war der Schwabinger Adventsmarkt, der abgesehen von einigen skurrilen Momenten, mich wieder dieses Licht finden ließ, das ich in Deutschlands Norden so faszinierend fand. Fahl, weiß, grau, bläulich … es waren deutlich weniger Menschen unterwegs als vor einigen Tagen abends, als ich fast kehrt gemacht hatte. Ich war mit meinem Sohn unterwegs, der noch dringend ein kleines Weihnachtsgeschenk für eine – man beachte das Indefinitpronomen:) – Freundin benötigte. Zur Beruhigung aller: Wir fanden eins …

Schwabing 1

Schwabing 1

Der Markt strahlte deutlich mehr die Atmosphäre aus, die ich vor der Jahrtausendwende so an ihm schätzte; Ruhe, Lächeln, ein wenig Suchen … nach was die Menschen wohl suchten? Ob es nur ein letztes (oder ein erstes 🙂 ) Geschenk war? Oder doch mehr ? Vielleicht gar die Rolle des Kindes, dessen Geburt vor wohl mehr als 2000 Jahren, wir heute Abend, vermutlich wieder reichlich weich gespült, feiern werden ?

Schwabing 2

Schwabing 2

Auf dem Heimweg von der Abendmesse am vierten Advent hatte ich zufällig 🙂 ein lichtstarkes 200 mm Objektiv dabei – Es war kühl, wenn auch für die Jahreszeit zu warm, wie der Wetterbericht derzeit nicht müde wird uns zu verkünden.

Neuperlacher Lichter 1

Neuperlacher Lichter 1

Mich faszinierten die unterschiedlichen Lichter in den Fenstern, auf den Balkonen. Neben dem einzelnen Stern, der sich wie einst zu bemühen schien, zu leuchten, zu strahlen, Menschen auf einen Weg zu führen, bisweilen fast verzweifelt, stehen Dekorationen, die gewiss im Vergleich zu den USA immer noch mickrig wirken und dennoch in ihrem unruhigen Geflacker für mich nicht die Ruhe ausstrahlen, die sich in mir in diesen Tagen immer wieder zu manifestieren versucht.

Neuperlacher Lichter 2

Neuperlacher Lichter 2

Suchen, suchen nach einem Licht in der Dunkelheit, nach einem Licht, das nicht nur kurz aufflackert, sondern das uns zu berühren vermag, zu begleiten …. und uns hilft zu verstehen was unser wahrer Sinn, unsere wirkliche Aufgabe auf diesem Planeten, in diesem Universum ist.

Ein frohes, ein gesegnetes, auch ein inspiriertes Weihnachtsfest euch allen.

Ein Kind ...

Ein Kind …

Und sollte sich jemand über das sonnenbeschienene Kind wundern: hier herrscht Fön.
🙂

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