Biegen

nicht brechen, schrieb ich heute einer wirklich guten Freundin. In diesen drei Worten liegt eine Tiefe Wahrheit, die ich schon oft versucht habe, bildlich umzusetzen. Im Westen ist das Erreichte oft das Maß aller Dinge, ebenso wie wir meist versuchen, einem möglichen Schmerz, sei er psychischer oder physischer Natur, entgegenzuarbeiten.

Richtiger wäre es dem Leben Richtung zu geben, ohne zu viel zu wollen.

Richtiger wäre es den Schmerz anzunehmen, ihm nachzuspüren und ihn so zu überwinden.

Als ich im späten Winter dieses Jahres an den Osterseen spazieren ging, hing ich genau diesen Gedanken nach, als ich anfing mit Bokeh Effekten im Riedgras zu spielen. So ähnlich stelle ich mir das verblassen eines Gedankens vor, den man gerne los wäre.

Natürlich kann man all das auch abstrakt durchdenken und auf die Macht des Gebets verweisen; mir hilft jedoch bisweilen die bildliche Umsetzung.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.